Haus LeNa - Wohnen so selbstbestimmt wie zu Hause, aber in Gemeinschaft

Wohnungen, Wohngemeinschaften und Tagespflege für Senioren im Wiesbadener Künstlerviertel  

 

 

Ab sofort ist Haus LeNa - Lebendige Nachbarschaft im Herzen des Wiesbadener Künstlerviertels bezugsfertig. Auf einer Grundfläche von 1.700 m² ist ein Haus mit vier Stockwerken nicht nur für Senioren, aber mit innovativen Wohnkonzepten zum selbstständigen Leben im Alter entstanden. Haus LeNa will seinen Namen zum Programm machen und sich aktiv an der Entwicklung der Nachbarschaft und eines möglichst abwechslungsreichen und bunten Lebens im Viertel beteiligen. In unterschiedlichen Bereichen sind die Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft, die Antoniusheim Altenzentrum GmbH und das Gemeinnützige Siedlungswerk (GSW) Frankfurt für das Haus LeNa verantwortlich.

Einzigartig in Wiesbaden sind die zwei ambulant betreuten Wohngemeinschaften, in denen acht bzw. zwölf Seniorinnen und Senioren ihren Alltag so selbstbestimmt wie zu Hause, aber in Gemeinschaft, gestalten. Dort steht nicht die Pflege im Vordergrund, sondern das Zusammenleben und die Tagesgestaltung. Wo nötig, wird nach Bedarf professionelle Unterstützung durch Alltagsbetreuer und Pflegekräfte angeboten.

Wer Ruhe braucht, kann sich aus dem gemeinsam genutzten großzügigen Wohn- und Essbereich mit Kamin in sein eigenes Reich zurückziehen. Jeder Bewohner verfügt über ein Einzelzimmer mit Bad und Diele, das nach eigenem Geschmack und eigenen Bedürfnissen eingerichtet wird. Für Lebensgemeinschaften stehen auch Zwei-Zimmer-Appartements zur Verfügung. Darüber hinaus können bei schönem Wetter eine große Terrasse bzw. ein großer Balkon sowie ein Garten zur Entspannung genutzt werden.

Eine der Wohngemeinschaften ist speziell auf die Bedürfnisse und den Unterstützungsbedarf von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung ausgerichtet.

Zehn pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren können tagsüber in der Tagespflege im Haus LeNa betreut werden. Ältere Menschen werden dort tagsüber versorgt, während ihre pflegenden Angehörigen beruhigt arbeiten gehen oder neue Kraft schöpfen können.

Das Wohnkonzept wird abgerundet durch 14 barrierefreie Mietwohnungen mit 48 und 80 m² im obersten Geschoss des Hauses.

Das Künstlerviertel befindet sich noch in der Entstehung. Der einladende und großzügige Christa-Moering-Platz direkt vor dem Haus LeNa ist im Begriff, Mittel- und Treffpunkt des Quartiers zu werden. Im Erdgeschoss von Haus LeNa ist außerdem ganztägig das Café Guglhupf geöffnet – nicht nur für die Bewohner des Hauses. Neben kulinarischen Köstlichkeiten erhält man im dazugehörigen Kiosk auch Zeitungen und Dinge für den täglichen Bedarf.

Das an das Haus angegliederte Stadtteilkontaktbüro wird sich gemeinsam mit Be- und Anwohnern sowie anderen Einrichtungen aktiv an der vielfältigen und bunten Gestaltung des Quartiers beteiligen. Hier wird außerdem eine Vielzahl von Informationen wie Veranstaltungshinweise, Bildungsangebote und Aktivitäten im Stadtteil, aber auch Unterstützung und Begleitung bei Fragen zu häuslichen Hilfen, Betreuung und Pflegebedürftigkeit, bereitgestellt.

Die Kosten für den Bau betragen rund 3,6 Mio. Euro. Fördermittel aus der öffentlichen Hand sind nicht mit eingeflossen. Die Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft ist zuständig für die Vermietung der Wohngemeinschaften sowie die Tagespflege. Die Antoniusheim Altenzentrum GmbH trägt die Verantwortung für die ambulante pflegerische Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaften. Die GSW Frankfurt vermietet die barrierefreien Wohnungen.

Kontakt:

Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft
Astrid Keiper-Dietz
Tel.: 0611/987 802-700