Caritasladen in Bad Schwalbach erhält 3.000 Euro von Süwag Energie AG  

 

 
Dirk Plumplun (2.v.r., Süwag Energie AG) übergibt den
Spendenscheck an Caritasdirektorin Barbara Handke (2.v.l.)

Dirk Plumplun von der Süwag Energie AG übergab einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro an den Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. für den Caritasladen in Bad Schwalbach. 

"Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung", sagte Caritasdirektorin Barbara Handke. "Der Caritasladen wird ausschließlich über Spenden finanziert und die laufenden Kosten, wie Miete und Strom läppern sich doch zusammen. Sie tragen damit wesentlich zum Erhalt des Ladens bei." Dirk Plumplun unterstrich die soziale Verantwortung der Süwag: „Als Partner der Region ist es für uns selbstverständlich, uns auch in sozialen Projekten für Jugend, Bildung und Zukunft zu engagieren und direkt vor Ort zu helfen.“

Der Caritasladen passt damit genau ins Konzept der Süwag – längst geht das Angebot über das reine Verleihen und Tauschen von Kinder- und Schwangerenausstattung hinaus. Das Café RuF, zwar im gleichen Gebäude aber im separaten Raum untergebracht, lädt zum zwanglosen Verweilen bei kostenlosem Tee oder Kaffee ein und beugt so der Vereinsamung junger Familien vor. Regelmäßig sind außerdem Beraterinnen der Allgemeinen Sozial- und Lebensberatung sowie der Schwangerenberatung vor Ort und informieren über Angebote des Caritaszentrums Bad Schwalbach. Eine Krabbelgruppe, Hausaufgabenhilfe und Lesepaten sowie ein Kinderkochkurs sind im Laden angesiedelt.

„Die Verzahnungen von Angeboten im Laden wirken sich für unsere Klientinnen und Klienten und uns sehr positiv aus“, erklärt Abteilungsleiter Thomas Erbach. „Die Schwangerenberaterinnen können ihre Klienten bei Bedarf in den Caritasladen verweisen. Erzählt eine Kundin, dass ihr Kind in der Schule Probleme hat, versuchen wir, es in der Hausaufgabenhilfe unterzubringen. Benötigt das Kind über die Hausaufgabenhilfe hinaus Unterstützung, versuchen wir, zusätzlich einen Lesepaten zu organisieren. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses können auch spätabends oder am Wochenende in den Laden um für Kinder im Frauenhaus das Nötigste zu holen. Im Caritasladen sind einfach viele Angebote gebündelt und niedrigschwellig zugänglich.“

Und Projektleiterin Sabina Fischer fasst zusammen: „Der Laden ist in der Region sehr gut etabliert und unsere Kundschaft ist bunt gemischt. Inzwischen kommen zum Beispiel auch einige Familien unter ökologischen Aspekten zu uns, die lieber einen Strampler nutzen, der schon einige Male in der Waschmaschine war, weil dann gesundheitlich bedenkliche Farbstoffe schon ausgewaschen sind. Großen Anteil am Erfolg des Ladens haben natürlich unsere 50 Ehrenamtlichen, ohne die wir den Betrieb gar nicht aufrecht erhalten können.“