Familienfest im Biebricher BauHof  

 

 

Besucher des Familienfests auf dem Gelände des Biebricher BauHofs
Eröffnung der Schönwettersaison im Biebricher BauHof 

Anfang Mai fand die offizielle Eröffnung der Schönwettersaison im Biebricher BauHof statt. Die Bewohner der umliegenden Häuser waren zum Familienfest mit Grillen, internationalem Buffet und zwanglosem Beisammensein geladen und folgten der Einladung zahlreich. "Es geht uns einfach darum, etwas für die Anwohner anzubieten, in Kontakt und im Gespräch zu bleiben und uns als Ansprechpartner im Quartier zu präsentieren", sagt Walter Barth, Einrichtungsleiter des BauHof.

Wie bestellt zeigte sich das Wetter dann auch pünktlich zu Festbeginn von seiner besten Seite. Aber dennoch standen die Chancen, nasse Füße zu bekommen, relativ hoch – die freiwillige Feuerwehr Wiesbaden nutzte die Gelegenheit und rückte mit einem großen Löschfahrzeug und einem Fahrzeug der Jugendfeuerwehr an, um sich und ihre Arbeit zu präsentieren und hoffentlich neue Ehrenamtliche zu werben. „Die freiwillige Mitarbeit ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, sagt Karlheinz Hartenfels, Brandoberamtsrat der Wiesbadener Feuerwehr. „Nur durch die Bereitschaft der vielen Ehrenamtlichen, sich bei der Feuerwehr zu engagieren, wird die flächendeckende Versorgung in allen Stadtteilen und Dörfern sichergestellt.“ Denn durch die Berufsfeuerwehr wird in Deutschland nur für die Grundversorgung und auch das erst in Städten ab 100.000 Einwohnern gesorgt. In Wiesbaden zählt die Feuerwehr 270 hauptamtliche und 600 ehrenamtliche Mitarbeiter, 50 sind täglich im Einsatz. „Verstärkung für unsere freiwillige Mannschaft suchen wir ständig, sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich“, sagt Karlheinz Hartenfels.

Für die Gäste des Familienfests im BauHof war das Angebot der Feuerwehr offensichtlich attraktiv. Die Schlange an der Handpumpe, an der die Kinder das Zielen mit dem Schlauch üben konnten, schien nicht abzureißen. Es galt, Holzflammen, die aus einer aufgestellten Häuserfront loderten und die bei einem Treffer nach hinten umkippten, möglichst schnell zu löschen. Die Eltern mühten sich währenddessen an den Gerätschaften des großen Löschfahrzeugs und machten die Erfahrung, dass Schläuche schleppen, anschließen und schließlich auch noch kontrolliert halten, wenn erst das Wasser mit Druck hindurch schießt, doch mehr Sachverstand und Kraft verlangt als gedacht. Aber auch die durchweichten Hosen und Jacken einiger Teilnehmer taten dem Spaß keinen Abbruch. Und vielleicht hat sich ja der eine oder andere zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei der freiwilligen Feuerwehr entschlossen.

 

Kinder beim Zielen auf Holzflammen
Möglichst schnell sollen alle Holzflammen gelöscht werden.
Kinder informieren sich im Zelt der freiwilligen Feuerwehr über die Arbeit
Dei Feuerwehr sucht ständig Nachwuchs im Jugend- und Erwachsenenbereich. 

 

 

Festbesucherin beim Anschließen der Feuerwehrschläuche
Die Erwachsenen mühen sich mit den Gerätschaften des großen Löschfahrzeugs. 
Festbesucherin beim Halten des Feuerwehrschlauchs mit Unterstützung eines Brandmeisters
Die Arbeit erfordert mehr Sachverstand und Kraft als gedacht.