Tag der offenen Tür im Haus Elisabeth  

 Neues Altenpflegeheim in Wiesbaden-Biebrich öffnet seine Pforten

Anlass des Tags der offenen Tür ist die Eröffnung des neuen Altenpflegeheims der Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Besucher haben die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild über die Räumlichkeiten von Haus Elisabeth zu verschaffen. Musik und ein Alleinunterhalter sorgen für gute Stimmung. Kaffee und Kuchen stehen für das leibliche Wohl bereit.

Die Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft die GENO 50 laden dazu alle Interessierten herzlich ein

am 10. Juli
ab 15 Uhr
im Haus Elisabeth (Hahnemannstraße 5, 65203 Wiesbaden).

Haus Elisabeth wurde insbesondere für die Bewohner der nahe gelegenen großen Altenwohnanlage der GENO 50 eingerichtet. „Alte Menschen, denen eine ambulante Versorgung nicht mehr ausreicht, können in das neue Altenpflegeheim ziehen, ohne ihre gewohnte Umgebung und das soziale Umfeld verlassen zu müssen. Selbstverständlich werden aber auch Senioren, die nicht in einer der Altenwohnanlagen leben, aufgenommen“, erklärt Heike Kohl, Leiterin von Haus Elisabeth.

Insgesamt 24 alte Menschen werden im neuen Altenpflegeheim in modernen und hellen Einzelzimmern mit Bad und einem Appartement für zwei Personen, z.B. für Ehepaare oder Geschwister, aufgenommen und gepflegt. „Haus Elisabeth ist organisatorisch an das Herz-Jesu-Heim angegliedert, sodass sich die Bewohner sofort auf ein eingespieltes Team und eine funktionierende Infrastruktur verlassen können“, versichert Heike Kohl, die auch Leiterin des Herz-Jesu-Heims ist. Das Herz-Jesu-Heim in der Erich-Ollenhauer-Straße hat in diesem Jahr hundertjähriges Bestehen gefeiert, seit 1996 wird es von der Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft betrieben. Mitarbeiter werden künftig in beiden Häusern eingesetzt und bewährte Kooperationen mit Ärzten, einem Hörgeräteakkustiker, Fußpflegerinnen sowie verschiedenen Therapeuten wurden auf das neue Haus ausgedehnt.

Das Angebot des Hauses wird über eine hochwertige Pflege hinausgehen. „Im Herz-Jesu-Heim organisieren wir einmal im Monat Ausflüge für unsere Bewohner, z.B. zum Goethestein während der Kirschblüte, zum Pfingstturnier oder in den Kurpark. Künftig werden diese Ausflüge für beide Häuser gemeinsam organisiert. Wir pflegen außerdem ein sehr enges Verhältnis mit der katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu, sodass uns immer ausreichend ehrenamtliche Helfer unterstützen. Eine ähnliche Kooperation planen wir für das Haus Elisabeth mit der evangelischen Albert-Schweitzer-Gemeinde“, sagt Heike Kohl.

Im Herz-Jesu-Heim finden darüber hinaus auch regelmäßige Veranstaltungen für die Senioren statt wie Gymnastik, Erinnerungstraining, Spielen oder spezielle Betreuung für Menschen die immobil oder dement sind. Auch die regelmäßig stattfindenden Gottesdienste werden von den Senioren gern besucht. „Ähnliche Angebote werden wir auch im Haus Elisabeth etablieren, aber das muss sich erst noch einspielen. Es stehen ein Speise- und Aufenthaltsbereich mit einer Wohnküche zur Verfügung, die wir für Gruppenangebote nutzen können. Es befindet sich auch ein Andachtsraum im Haus, der zu Besinnung und Gebet einlädt, und in dem wir alle ein oder zwei Wochen einen Gottesdienst mit den Bewohnerinnen und Bewohnern feiern möchten, die daran interessiert sind“, erklärt Heike Kohl.

Bauherrin von Haus Elisabeth ist die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wiesbaden 1950 eG GENO 50. Baubeginn war im Herbst 2008, insgesamt sind Baukosten in Höhe von rund 2 Mio. EUR entstanden. Betreiber ist die Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft.

Die Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft (CAP) wurde 1992 als Tochter des Caritasverbandes Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. gegründet. Die CAP betreibt neben Haus Elisabeth noch acht weitere Häuser in Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis.