Oktober 2007  

Einladung zum "Zukunftsworkshop Altenhilfe" am 4. Oktober 2007

DAs Foto zeigt zwei Bewohnerinnen aus dem Haus St. Hedwig, einem Altenwohnheim der CaritasWir stehen vor einer neuen historischen Situation: Die Zahl der Menschen jenseits des sechzigsten Lebensjahres nimmt erheblich zu. Damit einher geht voraussichtlich eine Rückwanderung der alten Menschen in die Städte. Auch der „Wohnmagnet Wiesbaden“ wird sich mit diesem Phänomen auseinandersetzen müssen: Wie wird sich die Welt älterer Menschen in den nächsten zehn bis dreißig Jahren verändern? Vor welchen Herausforderungen stehen ältere Menschen und die Gesellschaft, in der sie leben? Was ist zu tun, damit die dritte und vierte Generation möglichst viele ihrer persönlichen und sozialen Ressourcen erhalten kann?

Mit einem Zukunftsworkshop laden der Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. und die Katholische Altenwohn- und Pflegegesellschaft Wiesbaden (KAPG) zur Zeitreise ein.
Ausgehend von den Ausführungen der Sozialexperten Professor Marianne Künzel-Schön und Clemens Altschiller sowie dem Altenhilfepraktiker Michael Klas soll dieser Zukunftsworkshop wichtige Impulse für die Altenhilfe verleihen und die Sicht auf das Alter erweitern. Das Bild zeigt ein Foto einer Bewohnerin im katholischen Altenwohnheim St. Hedwig in Wiesbaden

In Anlehnung an die Shell-Jugendstudie, die betont, dass die jungen Leute doch vor allem ihre Jugend eint, schicken die Referenten voraus: „Die Alten sind alt – und sonst sehr verschieden!“ Homogenität ist bei „den“ Alten nicht gegeben. Entsprechend unangemessen sind Gleichmacherei und Pauschalisierung der Menschen über sechzig, siebzig, achtzig oder neunzig. „Es müssen für alte Menschen vielfältige Angebote entwickelt werden“, sagen Künzel-Schön und Altschiller.Das Bild zeigt eine Aufnahme des Wiesbadener Kurhauses „Die bisherigen Strukturen reichen für die Zukunft nicht aus.“ Spezielle Wohnformen zu entwickeln, sei beispielsweise eine Form der Prävention zur Verhinderung von sozialen Konflikten.

Doch nicht nur über Wohnkonzepte und Fragen der Pflege und Versorgung soll nachgedacht werden, auch auf kulturelle und soziale Aspekte wird in drei Referaten und Diskussionen eingegangen. Das Ziel: Neue Wege – auch für Wiesbaden – aufzeigen und manche Vorurteile und Ängste beseitigen. Denn eines steht fest: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Wie gehen wir in der Landeshauptstadt Wiesbaden damit um?


Zukunftsworkshop Vorderansicht des Roncalli-Hauses in Wiesbaden
Donnerstag, 04. Oktober 2007
von 15 Uhr bis 19 Uhr
im Roncalli-Haus
-Großer Saal-
Friedrichstraße 26 – 28
65185 Wiesbaden



Für weitere Fragen stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung:

Stefan Weiller, Öffentlichkeitsarbeit
Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. Tel.: 06 11 / 174 181
Mail: stefan.weiller@caritas-WiRT..de

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